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20. Januar 2013

Hessische Minister informieren sich über den Stand der SocraFlite-Entwicklung / 2. Gerätegeneration im Test mit der ESA

  • Hessisches Modellprojekt Socraflite
    Hessisches Modellprojekt: Thomas Röser (s4i), Wirtschaftsminister Florian Rentsch, Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann und Hanns-Christian Wüstner (Socratec Engineering and Services UG) (v.l.n.r) auf dem 2. Hessischen Transferforum

Im Rahmen des „2. Hessischen Transferforums“ informierten sich Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann und Wirtschaftsminister Florian Rentsch zum Jahresende 2012 im Darmstädter Wissenschafts- und Kongresszentrum über technologieorientierte Modellprojekte, die sie als wichtige Triebfedern der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes Hessen einschätzen. Dazu gehört auch das Forschungsvorhaben des Bensheimer Unternehmens Socratec Engineering and Services UG, das vom Land Hessen und vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird.

„SocraFlite ist eine Software, die Luft-Fracht identifizieren und ihre aktuelle GPS-Position an ein Kontrollzentrum über das Mobilfunknetz schicken wird“, erklärt Hanns-Christian Wüstner, Geschäftsführer der Socratec Engineering and Services UG. Mit dieser Software kann von jedem Standort der Welt über eine hochsichere Internetverbindung auf die übermittelten Daten der Container, Paletten oder Pakete zugegriffen werden und deren aktuelle Position sowie Transportweghistorie angezeigt werden. „Innovativ ist die technische Problemlösung, weil sie eine Kombination aus GPS/GSM-Modul, Antennentechnik, Sensortechnik zur automatischen Batterieschonung sowie entsprechende Batterietechnik enthält, um den spezifischen Anforderungen des Luftfahrtsektors gerecht zu werden“, fährt der Projektleiter fort. Die Socratec Engineering and Services UG strebt mit diesem GPS-basierten Ortungsmodul die Technologieführerschaft auf dem Weltmarkt an.
Das SocraFlite-Ortungssystem wird im ersten Halbjahr 2013 verfügbar sein, die zu überwindenden technischen Hürden sind nahezu vollständig gemeistert. Die zweite Gerätegeneration ist seit Mitte Januar 2013 zu vergleichenden Tests in einem ESA-Lufttransport unterwegs.

Der gelernte Diplom-Wirtschaftsingenieur Hanns-Christian Wüstner konzentriert sich auch mit dem neusten Produkt Socraflite auf kundenspezifische Anforderungen und setzt diese konsequent in entsprechende Technologiekonzepte um: „SocraFlite wird speziell für Luftfrachtunternehmen, Airlines und Containervermieter und deren professionelle Ansprüche entwickelt. Denn hier werden die Anforderungen an Sicherheit und Transparenz wegen der unumgänglichen Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung und natürlich der international angestrebten strengeren Sicherheitsstandards immer höher.“

Das SocraFlite-Projekt wird im Rahmen von Hessen ModellProjekte als KMU-Modell- und Pilotprojekt (MPP) sowie von der ESA gefördert. Die Kommunikation während der Produktentwicklung wird von der auf Innovationen spezialisierten Agentur s4i in Darmstadt übernommen. Als weiterer starker Partner steht das Centrum für Satellitennavigation Hessen (Cesah GmbH) während des Entwicklungsprozesses zur Seite.

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